standen Sie schon einmal auf einem kahlgeschlagenen Waldstück? Der Boden ist trocken, der Wind pfeift, kein Zwitschern oder Rascheln ist zu hören. Mit einem lebendigen Ökosystem hat das nichts mehr zu tun.
Unsere Recherchen zeigen: Holz aus genau solchen Kahlschlägen landet in den Lieferketten von Ikea. Betroffen sind auch ökologisch wertvollste Wälder, die künftig eigentlich streng geschützt werden sollten – doch auch sie werden abgeholzt, bevor der Schutz greift. Das Schlimmste daran: Das ist aktuell nicht einmal illegal.
Dabei läuft die Zeit davon. Laut dem „30x30“-Ziel des Weltnaturabkommens müssen bis 2030 mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresflächen effektiv geschützt werden – das Minimum, um der Natur eine Chance auf Erholung von der menschlichen Übernutzung und den Auswirkungen des Klimawandels zu geben. Die EU und Deutschland wollen ein Drittel dieser Flächen sogar „streng“ vor industrieller Ausbeutung schützen. Doch die Umsetzung stockt. Solange Schutzgebiete nicht offiziell ausgewiesen sind, nutzt die Industrie dies schamlos aus.
Es bleiben nur noch wenige Jahre. Die Zeit zu handeln ist jetzt.
Fordern Sie mit uns wirksame Schutzgebiete und ein Ende der Kahlschläge. Unterschreiben Sie heute unsere neue Petition.