Bis 2030 sollen die ökologisch wertvollen Wälder geschützt sein – doch die Sägen sind schneller als die Politik. ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­    ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­  
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Greenpeace-Heißluftballon mit der Botschaft an die Welt: „Delay is Destruction“

Täglich sterben rund 150 Tier- und Pflanzenarten aus! Während auf der Weltnaturkonferenz über den Schutz unserer Erde verhandelt wird, geht die industrielle Zerstörung weiter. Unterzeichnen Sie heute unsere neue Petition, um Wälder bis 2030 besser zu schützen. 

Jetzt unterzeichnen und Wälder schützen

Lieber Horst Schröder,

standen Sie schon einmal auf einem kahlgeschlagenen Waldstück? Der Boden ist trocken, der Wind pfeift, kein Zwitschern oder Rascheln ist zu hören. Mit einem lebendigen Ökosystem hat das nichts mehr zu tun.


Unsere Recherchen zeigen: Holz aus genau solchen Kahlschlägen landet in den Lieferketten von Ikea. Betroffen sind auch ökologisch wertvollste Wälder, die künftig eigentlich streng geschützt werden sollten – doch auch sie werden abgeholzt, bevor der Schutz greift. Das Schlimmste daran: Das ist aktuell nicht einmal illegal.


Dabei läuft die Zeit davon. Laut dem „30x30“-Ziel des Weltnaturabkommens müssen bis 2030 mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresflächen effektiv geschützt werden – das Minimum, um der Natur eine Chance auf Erholung von der menschlichen Übernutzung und den Auswirkungen des Klimawandels zu geben. Die EU und Deutschland wollen ein Drittel dieser Flächen sogar „streng“ vor industrieller Ausbeutung schützen. Doch die Umsetzung stockt. Solange Schutzgebiete nicht offiziell ausgewiesen sind, nutzt die Industrie dies schamlos aus.


Es bleiben nur noch wenige Jahre. Die Zeit zu handeln ist jetzt. 


Fordern Sie mit uns wirksame Schutzgebiete und ein Ende der Kahlschläge. Unterschreiben Sie heute unsere neue Petition.

Jetzt neue Petition unterzeichnen

Waldschutz: Wir bleiben gemeinsam dran!
Im Sommer 2026 haben wir Umweltminister Carsten Schneider (SPD) eine Petition übergeben: Eine Viertelmillion Menschen forderte gemeinsam mit uns einen wirksamen weltweiten Waldschutz – ein starkes Signal an die Politik. Doch jetzt gilt es, genau an diesem Thema dranzubleiben.

Übergabe der Petition an Carsten Schneider

Aktuell tagt im armenischen Jerewan die Weltnaturkonferenz (CBD COP17). Zum Auftakt ist nahe dem Berg Ararat – wo der Legende nach einst die Arche Noah strandete – ein Greenpeace-Heißluftballon aufgestiegen. Die Botschaft an die Welt: „Delay is Destruction“ (Tatenlosigkeit ist Zerstörung). Schon in der alten Sage ging es um einen gigantischen Rettungsplan für die Artenvielfalt. Genau das ist auch der Auftrag der heutigen Konferenz und ein klarer Arbeitsauftrag an die Bundesregierung: das dramatische Arten- und Natursterben bis 2030 zu stoppen.


Wir fordern von der Bundesregierung: Schützen Sie unsere Wälder jetzt konsequent und garantieren Sie eine naturnahe Waldbewirtschaftung! Helfen Sie uns dabei und unterzeichnen Sie unsere aktuelle Wald-Petition: 

Ja, ich will Wälder schützen!

Herzliche Grüße

 

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Harals Gross

Experte für Waldschutz

 

PS: Dank Privatpersonen wie Ihnen kann Greenpeace seine Unabhängigkeit bewahren. Denn wir nehmen weder Geld von der Industrie, noch lassen wir uns von der Politik beeinflussen – und sind somit unbestechlich. Unterstützen Sie uns dabei?

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