Neue Greenpeace-Recherche deckt auf: Ikeas Holzhunger zerstört Europas Wälder. ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­    ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­  
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Ein kahlgeschlagener Wald in Rumänien.

Mehr als 250.000 Menschen haben bereits unseren offenen Brief unterzeichnet – jetzt gehen wir in die zweite Runde! Unsere neue Recherche deckt auf, wie Europas wertvollste Wälder in Ikeas Regalen landen. Schauen Sie sich in unserer Video-Reportage an, wie der Möbelriese die Umwelt gefährdet, und teilen Sie unseren offenen Brief mit Ihren Freund:innen und Ihrer Familie.

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Liebe Jutta Dr. Lange,

ich gestehe es direkt: Auch ich habe Möbel von Ikea zu Hause. Dem günstigen Preis und dem Bullerbü-Image zu widerstehen, fällt schwer – besonders mit kleinem Budget.


Doch unsere neueste Recherche zeigt ein erschreckendes Bild: Während die Politik schützenswerte Wälder viel zu langsam absichert, schaffen Holzkonzerne Fakten. Mittendrin: Ikea. Der größte Möbelhändler der Welt wirbt mit Nachhaltigkeit, nutzt aber Holz aus den ökologisch wertvollsten Wäldern Europas. Alle zwei Sekunden fällt ein Baum für Ikea.


Für unsere Recherche sind wir nach Rumänien gereist und mussten Zeuge einer traurigen Zerstörung werden: In kürzester Zeit wurde ein ganzer Wald kahlgeschlagen, bevor er strikten Schutz bekommen konnte. Und wir konnten nachverfolgen, dass dieses Holz in Ikeas Lieferkette gelandet ist. Das ist kein Einzelfall!


In unserer Reportage können Sie meine Kolleg:innen und den Schauspieler Moritz Jahn (bekannt aus „Dark“, „Tatort“ und „Die Pfefferkörner“) in die rumänischen Karpaten begleiten – bis direkt in den abgeholzten Wald.

Hier geht’s zur Reportage

Ein Versprechen für die Natur


Vor vier Jahren kamen knapp 200 Staaten zusammen und einigten sich auf einen historischen Durchbruch: klare Ziele für die Rettung der Artenvielfalt. Denn die Natur steckt in einer tiefen Krise, die unser aller Lebensgrundlage bedroht.


Mit dem Weltnaturabkommen der Vereinten Nationen setzten sich die Länder ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2030 sollen 30 Prozent der Land- und Meeresflächen geschützt werden. Zusätzlich beschloss die EU, ein Drittel davon streng zu schützen, also auch vor industrieller Ausbeutung. Für die Natur sollte dieser Moment das werden, was das 1,5-Grad-Ziel für den Klimaschutz gewesen ist. Endlich wurden auch Konzerne in die Pflicht genommen – denn sie tragen die größte Verantwortung für die Zerstörung und profitieren am meisten davon.


Ich erinnere mich noch genau an den Augenblick der Verabschiedung. Uns alle verband eine Welle der Hoffnung.


Doch vier Jahre später herrscht große Ernüchterung. Mit dem Schutz der Wälder geht es beispielsweise einfach nicht schnell genug voran. Die Staaten weisen neue Schutzgebiete, wenn überhaupt, im Schneckentempo aus, während die Zerstörung ungebremst weitergeht. Konzerne nutzen den schwachen Schutz schamlos aus und holzen ungestört weiter Wälder ab.


Deshalb fordern wir von Ikea, diese Verantwortung endlich wahrzunehmen. Wenn ein Riese wie Ikea vorangeht, muss die gesamte Branche folgen. Danke, dass Sie den offenen Brief an Ikea bereits unterschrieben haben. Um den Druck zu erhöhen, brauchen wir noch mehr Menschen. Teilen Sie diese Forderung in Ihrem Familien- und Bekanntenkreis, damit wir gemeinsam Europas Wälder retten können.

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Herzliche Grüße

 

Foto: Sandra Hieke
Sandra Hieke

Expertin für Waldschutz

 

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