Europa erlebt eine historische Hitzewelle. Temperaturen von teils über 40 Grad Celsius, vertrocknete Wälder und die Angst vor dem nächsten Unwetter mit Starkregen zeigen: Die Klimakrise ist kein Zukunftsszenario mehr, sondern bedroht schon heute massiv unser Leben und unseren Wohlstand. Allein im vergangenen Juni kostete die extreme Hitze nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts allein in Deutschland rund 5.100 Menschen das Leben.
Besonders in unseren Städten spüren Millionen Menschen die Folgen der Erderhitzung unmittelbar. Unerträgliche Hitze, ausgetrocknete Böden und immer heftigere Wetterextreme machen deutlich: Ohne entschlossenes Handeln werden die Schäden weiter zunehmen – für unsere Gesundheit, unsere Natur und unsere Zukunft. Die Flutkatastrophe im Ahrtal jährt sich heute zum fünften Mal. Dieses tragische Unglück hat uns gezeigt, wie verheerend die Folgen sind, wenn extreme Wetterereignisse auf eine unzureichend geschützte Infrastruktur treffen. Und das Fortschreiten der Klimakrise verschärft unsere Verwundbarkeit: Neue Wirtschaftsanalysen belegen, dass die durchschnittlichen Hochwasserschäden in Europa seit 2020 im Vergleich zu den zwei Jahrzehnten zuvor auf unvorstellbare 400 Millionen Euro pro Ereignis gestiegen sind.
Dabei wissen wir längst, wie wir Schäden abfedern können. Wir müssen unsere Städte besser für Hitze und Starkregen rüsten und unsere Natur – Wälder, Moore und Meere – als natürlichen Schutzraum stärken. Das alles ist jedoch nur möglich, wenn wir den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas konsequent vorantreiben. Denn Klimaschutz ist die Basis für jeden Katastrophenschutz.
Doch statt entschlossen zu handeln, verspielt die Bundesregierung wertvolle Zeit: Kanzler Friedrich Merz muss jetzt Verantwortung übernehmen und die Weichen für echten Klimaschutz stellen. Jeder weitere Aufschub macht die Folgen der Klimakrise nicht nur schwerer, sondern auch finanziell unbezahlbar – denn Berechnungen zeigen: Wer heute in Hitzeresistenz und Hochwasserschutz investiert, verhindert spätere Schäden in vierfacher Höhe.
Deshalb wenden wir uns heute an Sie: Unterstützen Sie unsere Petition an den Bundeskanzler. Gemeinsam können wir den Druck erhöhen, damit die Bundesregierung jetzt handelt – für den Ausstieg aus fossilen Energien, den Schutz unserer Natur und ausreichend finanzielle Mittel, damit Städte und Gemeinden sich wirksam auf die Folgen der Klimakrise vorbereiten können.
Bitte unterschreiben Sie jetzt unsere Petition. Jede Stimme macht deutlich: Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Deutschland braucht entschlossenen Klimaschutz – bevor es zu spät ist.