Kanzler Friedrich Merz muss jetzt Verantwortung übernehmen und die Weichen für echten Klimaschutz stellen - zum Schutz für unsere Gesundheit, unsere Natur und unsere Zukunft. ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­    ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­  
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Symbolbild: Mädchen kühlt sich die Hände in einem Brunnen mit Weltkugel.

Klimanotstand jetzt! Bundeskanzler Merz (CDU) muss uns gegen Hitze, Flut und Dürre schützen: Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, mehr Naturschutz und finanzielle Hilfe für Städte & Kommunen. Jetzt unterschreiben! 

Jetzt Petition unterschreiben

Hallo Kilian Hüßner,

Europa erlebt eine historische Hitzewelle. Temperaturen von teils über 40 Grad Celsius, vertrocknete Wälder und die Angst vor dem nächsten Unwetter mit Starkregen zeigen: Die Klimakrise ist kein Zukunftsszenario mehr, sondern bedroht schon heute massiv unser Leben und unseren Wohlstand. Allein im vergangenen Juni kostete die extreme Hitze nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts allein in Deutschland rund 5.100 Menschen das Leben. 


Besonders in unseren Städten spüren Millionen Menschen die Folgen der Erderhitzung unmittelbar. Unerträgliche Hitze, ausgetrocknete Böden und immer heftigere Wetterextreme machen deutlich: Ohne entschlossenes Handeln werden die Schäden weiter zunehmen – für unsere Gesundheit, unsere Natur und unsere Zukunft. Die Flutkatastrophe im Ahrtal jährt sich heute zum fünften Mal. Dieses tragische Unglück hat uns gezeigt, wie verheerend die Folgen sind, wenn extreme Wetterereignisse auf eine unzureichend geschützte Infrastruktur treffen. Und das Fortschreiten der Klimakrise verschärft unsere Verwundbarkeit: Neue Wirtschaftsanalysen belegen, dass die durchschnittlichen Hochwasserschäden in Europa seit 2020 im Vergleich zu den zwei Jahrzehnten zuvor auf unvorstellbare 400 Millionen Euro pro Ereignis gestiegen sind.


Dabei wissen wir längst, wie wir Schäden abfedern können. Wir müssen unsere Städte besser für Hitze und Starkregen rüsten und unsere Natur – Wälder, Moore und Meere – als natürlichen Schutzraum stärken. Das alles ist jedoch nur möglich, wenn wir den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas konsequent vorantreiben. Denn Klimaschutz ist die Basis für jeden Katastrophenschutz.


Doch statt entschlossen zu handeln, verspielt die Bundesregierung wertvolle Zeit: Kanzler Friedrich Merz muss jetzt Verantwortung übernehmen und die Weichen für echten Klimaschutz stellen. Jeder weitere Aufschub macht die Folgen der Klimakrise nicht nur schwerer, sondern auch finanziell unbezahlbar – denn Berechnungen zeigen: Wer heute in Hitzeresistenz und Hochwasserschutz investiert, verhindert spätere Schäden in vierfacher Höhe.


Deshalb wenden wir uns heute an Sie: Unterstützen Sie unsere Petition an den Bundeskanzler. Gemeinsam können wir den Druck erhöhen, damit die Bundesregierung jetzt handelt – für den Ausstieg aus fossilen Energien, den Schutz unserer Natur und ausreichend finanzielle Mittel, damit Städte und Gemeinden sich wirksam auf die Folgen der Klimakrise vorbereiten können.


Bitte unterschreiben Sie jetzt unsere Petition. Jede Stimme macht deutlich: Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Deutschland braucht entschlossenen Klimaschutz – bevor es zu spät ist.

Jetzt unterzeichnen

Fast 80 Prozent der Menschen in Deutschland leben in Städten, wo sich Asphalt und Beton im Sommer besonders stark aufheizen. Gleichzeitig nehmen Starkregen, Dürren und andere Extremwetterereignisse zu – mit dramatischen Folgen für Menschen, Natur und Infrastruktur.


Studien zeigen: Städte und Gemeinden müssen dringend besser auf Hitze und Wetterextreme vorbereitet werden. Dafür braucht es Milliardeninvestitionen in mehr Grünflächen, entsiegelte Flächen und eine klimaresiliente Infrastruktur. Doch Anpassung allein reicht nicht aus. Solange weiter Kohle, Öl und Gas verbrannt werden, verschärft sich die Klimakrise immer weiter.


Deshalb fordert Greenpeace von der Bundesregierung konsequentes Handeln:

  • Raus aus Öl, Gas und Kohle: Unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen macht uns erpressbar und treibt die Erhitzung voran. Wir müssen unsere Energieversorgung radikal umstellen und sie ausschließlich auf die sicheren Kräfte von Sonne, Wind und Erdwärme aufbauen.

  • Natur schützen, damit sie uns schützt: Wir brauchen gesunde Wälder, Meere und Wiesen, die CO2 speichern und uns als natürliche Schutzschilde gegen das Wetter dienen. Wir fordern, dass wir bis 2030 mindestens 30 Prozent unserer Naturräume unberührt lassen, damit die Natur sich erholen und uns wieder schützen kann.
  • Landwirtschaft neu denken: Die industrielle Massentierhaltung und der massive Anbau von Futtermitteln heizen unseren Planeten auf und zerstören unsere Böden. Wir müssen die Tierzahlen senken und den Fleischkonsum reduzieren. Wir brauchen eine Landwirtschaft, die den Boden gesund hält, statt ihn für die industrielle Produktion auszulutschen.
  • Hören Sie auf, die Last auf die Kommunen abzuwälzen! Die eigentliche Arbeit der Klimaanpassung findet vor Ort statt: in unseren Städten und Gemeinden. Der Bund erlässt zwar Gesetze wie das Bundes-Klimaanpassungsgesetz, lässt die Kommunen aber mit der Umsetzung und den Kosten allein. Das darf nicht so bleiben. Die Kommunen brauchen nicht nur neue Vorschriften, sondern die massiven finanziellen Mittel, um Beton aufzubrechen, mehr Grün zu pflanzen und unsere Quartiere wetterfest zu machen. Der Bund muss die Verantwortung für die Umsetzung auch finanziell übernehmen!

Nur wenn wir die Ursachen der Klimakrise bekämpfen und uns gleichzeitig besser auf ihre Folgen vorbereiten, können wir Menschen und Natur wirksam schützen. 

Hier Petition unterzeichnen

Mit herzlichen Grüßen

 

Foto: Nina Noelle
Nina Noelle
Expertin für internationale Kriseneinsätze

 

 

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